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Automatisierte Fachkräftegewinnung in einer Spedition 

 September 19, 2020

von Peter Baining

Die Ausgangslage

Der Logistik-Branche fehlen vor allem LKW-Fahrer, genauer die Berufskraftfahrer. Hier macht sich schon länger die fehlende Wehrpflicht bemerkbar, die früher viele Kraftfahrer ausgebildet hat. Zudem sind internationale Verkehre für Viele unattraktiv. Auch in Osteuropa ist der Arbeitsmarkt "Leer gefegt". 

Aber auch Fachkräfte für Lagerlogistik, Aushilfsfahrer, Speditionskaufleute und Industriekaufleute werden dringend gesucht.

Erste Analysen ergaben, dass die bisherigen Stellenanzeigen des Unternehmens online so gut wie gar nicht zu finden waren. 

Herkömmliche Recruiting-Kanäle wie Printanzeigen, Bundesagentur für Arbeit u. LKW-Beschriftungen waren kaum von Erfolg gekrönt. Die Suche nach neuen Mitarbeitern erfolgte mit Ausnahme der eigenen Webseite fast ausschließlich mit Offline-Medien. Über Jahre ging die Anzahl an Bewerbungen kontinuierlich zurück.

Projektsteckbrief

Unternehmensart

Spedition

Unternehmensgröße

bis 1.000 Mitarbeiter

Jahresumsatz

bis 25 Mio. €

Branche

Logistik, Transport

Investitionssumme

10.000,- €

Mehrwerte

Signifikante Steigerung der Bewerberzahlen, geringerer Zeitaufwand durch Automation, Kostensenkung im 6-stelligen Bereich.

Ersparnis

Über 1.000 Arbeitsstunden Zeitersparnis in den ersten 12 Monaten, Kostenersparnis im 6-stelligen Bereich.

Die Folge

Offene Stellen konnten, wenn überhaupt, nur mühsam besetzt werden. Das reichte irgendwie, um die natürliche Fluktuation zu ersetzen. Wachstum war schwer.

Die manuelle Bearbeitung der Bewerbungen war langsam, zeit- und arbeitsintensiv sowie fehleranfällig. Die gebundenen Ressourcen im Personalwesen für Routinetätigkeiten behinderten die Weiterentwicklung des Personalwesen. 

Die digitale Lösung

Das Logistikunternehmen führte ein eRecruiting-Tool in Verbindung mit einem Tool für Marketing-Automation ein.

Der bisherige Recruiting-Prozess wurde in einem Workshop analysiert, teilweise optimiert und dann digitalisiert. Im nun automatisierten Recruiting-Prozess lassen sich die deutlich gesteigerten Bewerberzahlen nun schneller, einfacher und mit deutlich verminderten Arbeitsaufwand bearbeiten.


Das Bild zeigt eine Kampagne für einen automatisierten Zwischenbescheid.

Das eRecruiting-Tools Connectoor veröffentlicht die Stellenausschreibungen automatisch auf indeed und Google for Jobs.  Stellenanzeigen für Spezialisten werden zum Teile auf Jobbörsen wie stepstone beworben. Des Weiteren werden die Stellenanzeige auf der eigenen Facebookseite und in XING veröffentlicht.

Bei 800 Bewerbungen pro Jahr und durchschnittlich 5 E-Mails pro Bewerber (Eingangsbestätigung, Zwischenbescheide, Einladung zu Terminen, Absage, usw.) spart das Unternehmen nun das manuelle Schreiben von 4.000 E-Mails jährlich

Unzählige weitere Vorteile wie eine bessere Qualität durch einen kontinuierlichen Optimierungsprozess seien hier nur am Rande erwähnt.

Die Kosten

Die Digitalisierung des Recruiting-Prozesses konnte in weniger als vier Wochen umgesetzt werden. Da der Kunde viele Inhalte selber umgesetzt hat, lagen die Kosten inkl. der Softwarelizenzen unter 10.000,- €.

Das Ergebnis

Stellen werden nun deutlich schneller besetzt, die Anzahl der offenen Stellen konnte um mehr als die Hälfte reduziert werden. Das Unternehmen sieht sich nun gut für die Zukunft gerüstet.

Über den Autor

Peter Baining

Dipl-Kfm. Peter Baining ist zertifizierter Berater für Marketing-Automatisierung, mehrfach ausgezeichneter Top-Consultant, Speaker und Trainer. Zudem ist er ein bundesweit gefragter Experte für automatisierte Recruiting-Systeme.

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Peter Baining Digitalisierungsberatung für Neukunden- und Mitarbeitergewinnung hat 4,98 von 5 Sternen 75 Bewertungen auf ProvenExpert.com