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Recruiting-Automatisierung & Onboarding im Autohaus 

 September 19, 2020

von Peter Baining

Die Ausgangslage

Sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich fällt es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte und Auszubildende für den handwerklichen Bereich zu finden. Die Vakanzzeit im Automotive-Bereich beträgt mittlerweile 149 Tage, d.h. es dauert im Schnitt 4,5 Monate, eine freie Stelle neu zu besetzen. Aber auch Lageristen und Automobilkaufleute muss man mittlerweile mit großem Einsatz suchen.

Die Folge

Recruiting-Prozesse liefen überwiegend manuell. Die Veröffentlichung der Stellen erfolgte auf einer Unterseite der Homepage und in Zeitungen.

Dauerhaft offene Stellen und ein Mangel an gut qualifizierten Bewerbern und Auszubildenden begrenzten die Kapazitäten des Unternehmens. Die manuelle Bearbeitung der Bewerbungen war langsam, zeit- und arbeitsintensiv sowie fehleranfällig. Die gebundenen Ressourcen im Personalwesen für Routinetätigkeiten behinderten die Weiterentwicklung des Personalwesen. Employer Branding sei hier als Stichwort genannt.

Projektsteckbrief

Unternehmensart

Handel (B2C/B2B)

Unternehmensgröße

bis 200 Mitarbeiter

Jahresumsatz

über 100 Mio. €

Branche

Autohaus

Investitionssumme

15.000,- €

Mehrwerte

322% mehr Bewerber nach nur 4 Wochen, viele Stellen konnten schneller und besser besetzt werden.

Ersparnis

Mehrere hundert Arbeitsstunden Zeitersparnis in den ersten 12 Monaten, Kostenersparnis im hohen 5-stelligen Bereich.

Die digitale Lösung

Das Autohaus entschied sich für einen automatisierten Recruiting-Prozess. Die Kombination des eRecruiting-Tools Connectoor und der Automatisierungssoftware Klick Tipp vereinfachte die Stellenausschreibungen, erhöhte deren Reichweite durch die Veröffentlichung auf indeed und Google for Jobs deutlich und zentralisierte das Stellen- und Bewerbermanagement. 

Des Weiteren konnte die Reichweite durch Bewerbung der Stellen in Sozialen Netzwerken und durch digitale Formulare auf Azubi- und Jobmessen weiter erhöht werden.

Die Automatisierung der Kommunikation mit den Bewerbern spart nicht nur hunderte Arbeitsstunden pro Jahr (durchschnittliche Ersparnis 45 Minuten pro Kandidat), sondern erhöht auch die Kommunikationsgeschwindigkeit mit den Bewerbern. 

Das Bild zeigt eine Kampagne für die automatisierte Eingangsbestätigung. 

Bei 500 Bewerbungen pro Jahr und durchschnittlich 5 E-mails pro Bewerber (Eingangsbestätigung, Zwischenbescheide, Einladung zu Terminen, Absage, usw.) wird die bisherige Erstellung von 2.500 E-Mails pro Jahr eingespart.

Unzählige weitere Vorteile wie eine bessere Qualität durch einen kontinuierlichen Optimierungsprozess seien hier nur am Rande erwähnt.

Die Kosten

Die Digitalisierung des Bewerbermanagements konnte in weniger als sechs Wochen abgeschlossen werden. Die Kosten betrugen ca. 15.000,- € und beinhalteten neben die Softwareeinrichtung, Beratungshonorare, Organisationsaufwände und die Erstellung eines Webauftritts (eigener Karrierebereich auf einer Subdomain).

Das Ergebnis

Es herrscht Aufbruchstimmung bei den Beteiligten. Nicht nur konnte die Anzahl der Bewerbungen mehr als verdreifacht werden. Es wurden bereits viele Aufgaben im Personalmarketing automatisiert und digitalisiert. Es hat ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess eingesetzt, der dem Unternehmen auch zukünftig einen signifikanten Wettbewerbsvorteil im Kampf und die begehrten Fachkräfte sichern wird.

Über den Autor

Peter Baining

Dipl-Kfm. Peter Baining ist zertifizierter Berater für Marketing-Automatisierung, mehrfach ausgezeichneter Top-Consultant, Speaker und Trainer. Zudem ist er ein bundesweit gefragter Experte für automatisierte Recruiting-Systeme.

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Peter Baining Digitalisierungsberatung für Neukunden- und Mitarbeitergewinnung hat 4,98 von 5 Sternen 75 Bewertungen auf ProvenExpert.com